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Retourware hat nicht selten B-Ware- oder C-Ware-Status, aber eben nicht immer!

26 Aug

Der Handel mit Retourware entwickelt sich dank des Internets zunehmend zu einem lukrativen Geschäft. Denn viele der zurückgesendeten Artikel sind in einem hervorragenden Zustand und können mit wenigen Handgriffen für den Wiederverkauf aufbereitet werden. Doch was ist der genaue Unterschied zwischen Retourware und B-Ware?

Unter B-Ware versteht man im Allgemeinen Produkte, die mit Preisermäßigung verkauft werden, weil sie meist nicht nur Schäden an der Verpackung aufweisen, bereits einmal ausgepackt wurden oder aus anderen Gründen nicht auf regulären Vertriebswegen abgesetzt werden können. Die Artikel selbst sind in der Regel neuwertig aber qualitativ nicht einwandfrei. Hier kann ein Webfehler bei einer Textilie vorliegen, eien Geschmacksveränderung bei einem Lebensmittel, eine Gewichtsabweichen bei Kuchen oder Brot aber auch Beulen und Flecken bei Möbeln. B-Ware wird landläufig auch häufig als 2.Wahl bezeichnet – also Ware mit akzeptierbaren Fehlern. Auch Messegeräte, die für Vorführungszwecke eingesetzt wurden oder Artikel aus Überproduktionen können als B-Ware qualifiziert werden. Sehr oft gewährt der Hersteller auf B-Artikel die übliche Garantie wie für A-Ware, regelmäßig wird aber auch nur eine verkürzte Übernahmegarantie. In diesem Fall haften Sie als Wiederverkäufer für das Risiko von Garantieschäden gegenüber dem Endverbraucher.

Auch bei Retourware handelt es sich nicht selten um uneingeschränkt funktionstüchtigen Produkte. Oft wurde die Ware vom Endkunden nur einmal kurzzeitig aus der Verpackung entnommen und dann – aus welchen Gründen auch immer – zurückgesandt. Kein geringer Anteil an Retourware kann daher als 1B-Ware (Ware mit kleinen Schönheitsfehlern) oder der B-Ware vergleichbar angesehen werden.

Wodurch sich Retourware von B-Ware unterscheidet

Retourware kann im Zweifelsfall aber auch tatsächlich wirklich defekt oder auf andere Weise mit Mängeln behaftet oder sogar gebraucht bzw. getragen sein. Wenn im Unternehmen keine Kapazitäten oder ausreichende Qualifikation vorhanden sind, die Retourwaren einzeln zu prüfen, entstehen auf Dauer größere Mengen solcher nicht eindeutig qualifizierter Waren, die im schlechtesten Fall sogar entsorgt werden müssen. Insbesondere die großen Versandhändler haben oft mit diesem Retourproblem zu kämpfen. Die Entsorgung der Retouren bedeutet natürlich einen ärgerlichen und unnötigen Verlust für das Unternehmen. Zum Glück gibt ja auch andere Optionen:

Auf B2B-Plattformen wie RESTPOSTEN.de besteht die Möglichkeit, Mischpaletten auch mit ungeprüfter Retourware zum Kauf anzubieten. Händler, die sich darauf spezialisiert haben, Retouren wieder aufzubereiten, kaufen solche Mischpaletten in größerem Umfang auf. Sie nehmen die entsprechende Prüfung vor und können so die höherwertigen Produkte von den weniger wertvollen Artikeln oder Totaldefekten trennen. So bietet sich für beide Seiten ein gutes Geschäft.

Retourware auf Mischpaletten kann C-Ware und B-Ware entsprechen

Ob es sich bei der Retourware um nicht mehr verwendbare Waren handelt oder um noch brauchbare B-Ware oder sogar A-Ware mit geöffneter Verpackung, muss also stets im Einzelfall geprüft werden. Auch wenn die Artikel als C-Ware eingestuft werden, d.h. als Produkte, auf die keine Garantie mehr geleistet wird, kann noch ein gewinnbringender Weiterverkauf möglich sein. Mischpaletten setzen sich häufig aus Waren ganz verschiedener Qualitäten zusammen, worunter sich neuwertige Produkte ebenso finden können wie reparaturbedürftige Geräte. Da die Mischpaletten oft zu sehr geringen Preisen angeboten werden, ist die Gewinnspanne im Idealfall dennoch ausgesprochen hoch. Über Internetplattformen wie RESTPOSTEN.de ist der Kauf und Verkauf von Retourware besonders einfach und unkompliziert. Retouren müssen kein Fall für den Müllcontainer sein, sondern können günstig wiederverkauft werden.

Bei Retourware kann es sich um Folgendes handeln:

  • Artikel mit C-Ware-Qualität, auf die keine Garantie gewährleistet wird
  • Artikel mit B-Ware, 1B-Qualität und Ware mit geöffneter Verpackung, die als neuwertig zu klassifizieren ist
  • defekte Geräte und Artikel, die nicht mehr weiterverwendbar sind und entsorgt werden müssen

Auf Mischpaletten können sich diese Artikelgruppen in ungeprüfter Zusammenstellung zu ständig wechselnder Anteilen befinden.

Wer eine Mischpalette mit Retourware erwirbt, kann damit rechnen, dass er neben nicht mehr verwertbaren Artikeln ebenso Produkte erhält, die einer Einstufung als C-Ware, B-Ware oder sogar Neuware entsprechen. Vorteilhaft für beide Seiten: Der Verkäufer erleidet keinen Totalverlust, der Käufer kann mit Gewinn weiterverkaufen. Der Käufer muss jedoch stets beachten, dass jede Mischpalette immer wieder aufs Neue ein “Gewinnspiel” ist und sich der Käufer auf keine bestimmte Sortierung verlassen kann.